Ich berate Arbeitgeber, Institutionen und Menschen auf dem Weg zu tragfähiger Inklusion. Mit Führungserfahrung, wissenschaftlicher Fundierung und persönlicher Nähe. Lösungen, die organisatorisch, wirtschaftlich und menschlich funktionieren.
Inklusion entfaltet Wirkung, wenn Arbeitgeber, Institutionen und Menschen zusammen gedacht werden. Fragmentierte Zuständigkeiten sind die häufigste Ursache dafür, dass Reintegration scheitert — nicht fehlender Wille. Drei Eintrittspunkte, die in derselben Methodik münden.
Fachkräfte halten — auch dann, wenn Lebensumstände sich ändern. In jedem Betrieb erkranken Menschen, verunfallen Mitarbeitende, tritt das Leben dazwischen. Die betrieblichen Folgen sind messbar: Know-how-Verlust, erhöhter Rekrutierungsaufwand, Reibungsverluste in Teams. Ich zeige, wie Inklusion zur strategischen Stärke wird — wirtschaftlich sinnvoll, organisatorisch tragfähig, menschlich wirksam.
Sozialversicherungen, Case Manager und Behörden arbeiten unter steigendem Druck: knappere Ressourcen, komplexere Fälle, höhere Anforderungen an Erfolgsquoten. Die meisten Reintegrationsverfahren scheitern nicht am Willen der Beteiligten — sie scheitern an fragmentierten Zuständigkeiten. Ich bin externer Partner für komplexe Reintegrationsfälle, in denen institutionsinterne Koordination an Grenzen stösst.
Ein Unfall, eine schwere Diagnose, eine Krise — und plötzlich stellen sich Fragen, für die es keine einfache Antwort gibt. Zum Beruf. Zum Alltag. Zur Zukunft. Beziehungen, Rollen und Möglichkeiten müssen neu gedacht werden. Gleichzeitig braucht es Unterstützung im Konkreten: bei der Beantragung von Hilflosenentschädigung, bei der Begleitung von Abklärungen, im Umgang mit Versicherungen und Behörden. Wenn juristische Auseinandersetzungen entstehen, vermittle ich Partner, die sich im Sozialversicherungsrecht auskennen — und die die Lebenssituation der betroffenen Person verstehen. Ich begleite Menschen in genau diesen Situationen — strukturiert, vertraulich, auf Augenhöhe. Aus dem eigenen Erleben.
Inklusionsvorhaben werden in drei Phasen wirksam. Strategie und Analyse, bevor gehandelt wird. Umsetzung und Begleitung, wenn die Lage geklärt ist. Transfer und Sichtbarkeit, damit aus Einzelfällen Praxis wird. Die sieben Module sind modular aufgebaut, lassen sich einzeln einsetzen oder zu vollständigen Reintegrations- und Inklusionsvorhaben verbinden.
Verstehen, bevor gehandelt wird. Wo steht die Organisation, wo will sie hin, was steht im Weg?
Bevor Massnahmen sinnvoll sind, muss die Lage geklärt sein. Wo steht eine Organisation in Sachen Inklusion? Wo sind die Reibungsverluste, wo die stillen Kosten? Welche Strategie passt zu Branche, Grösse und Reifegrad? In dieser Phase entstehen die Grundlagen, auf denen alles weitere aufbaut: Strategie, Diagnose, Zielbild.
Handeln, wenn Fälle konkret werden. Strukturierte Begleitung, koordinierte Lösungen, tragfähige Ergebnisse.
In dieser Phase findet die eigentliche Fallarbeit statt — sowohl auf Arbeitgeberseite (Reintegration einer Schlüsselperson, Anpassung von Arbeitsumfeld und Mobilität) als auch auf Betroffenenseite (Orientierung nach einschneidender Diagnose, Begleitung in Erfahrungsgruppen, Unterstützung bei Wohnen und Arbeit).
Verankern, was gelernt wurde. Wissen in die Breite bringen, Haltungen sichtbar machen, Anschlussfähigkeit schaffen.
Inklusionsvorhaben scheitern selten am ersten Fall. Sie scheitern an der Wiederholung — daran, dass aus dem ersten Mandat keine Praxis wird. In dieser Phase entsteht die Verankerung: in Strukturen, in Prozessen, in der Sichtbarkeit. Was hier nicht institutionalisiert wird, kommt beim nächsten Personalwechsel zurück.
Jedes Modul lässt sich einzeln einsetzen oder mit anderen kombinieren. Die folgende Übersicht zeigt Leistungen im Einzelnen, Einsatzformen und typische Anwendungsfälle — als Orientierung für ein Erstgespräch.
Entwicklung unternehmensspezifischer Inklusionsstrategien mit klaren Zielbildern, Roadmaps und messbaren Indikatoren.
Das Modul adressiert Unternehmen, die Inklusion nicht als Reihe von Einzelmassnahmen, sondern als strategische Dimension ihrer Führungs-, HR- und ESG-Arbeit verankern wollen.
Strategiemandat über 3 bis 9 Monate · Einzelner Strategie-Workshop (Halbtag oder Tag) · Begleitendes Sparring für Geschäftsleitung oder HR-Leitung über definierten Zeitraum.
Strukturierte Analyse von Prozessen, Kultur und Barrieren in Organisationen.
Das Audit identifiziert Handlungsfelder, priorisiert Massnahmen und leitet konkrete Umsetzungsschritte ab. Es dient als Grundlage für strategische Entscheidungen — und als Nachweis gegenüber Stakeholdern.
Vollaudit (6 bis 10 Wochen) · Fokus-Audit zu einzelnen Dimensionen (Prozesse, Kultur, Infrastruktur) · Folge-Audit zur Wirkungsmessung nach 12 bis 24 Monaten.
Strukturierte Begleitung komplexer Reintegrationsfälle — für Arbeitgeber, Arbeitnehmende und Institutionen.
Das Modul bringt alle Beteiligten an einen Tisch, koordiniert Schnittstellen und begleitet Fälle bis zu einer tragfähigen Lösung.
Einzelfallmandat (typische Dauer 3 bis 12 Monate) · Rahmenvereinbarung für mehrere Fälle gleichzeitig · Supervision interner Fallführender · Zweitmeinung in festgefahrenen Fällen.
Analyse von Wohn- und Arbeitsumfeldern, Einsatz unterstützender Technologien und Entwicklung individueller Lösungen.
Das Modul verbindet die Ebenen Wohnen, Mobilität und Arbeit — dort, wo sie zusammenhängen und getrennt gedacht zu Lücken führen.
Einzelprojekt mit Analyse und Umsetzungsbegleitung · Reiner Beratungsauftrag · Begleitung im Rahmen eines Reintegrationsmandats · Strategisches Mandat für Unternehmen.
Begleitete Gruppenformate mit regelmässigen Treffen, Fachinputs und moderiertem Austausch.
Strukturiert für Orientierung, Vernetzung und Stärkung der Handlungssicherheit — mit Einbezug von Partnerfirmen und Institutionen dort, wo es den Teilnehmenden nützt.
Offene Gruppe mit Quartalsstart · Geschlossene Gruppe im Auftrag eines Arbeitgebers oder einer Institution · Partnerformat mit mehreren Institutionen · Angehörigengruppe als separates Format.
Inclusive-Leadership-Trainings, Führungskräfte-Coaching, Kommunikationsberatung — für Organisationen, die Inklusion in Köpfe und Routinen bringen wollen.
Wissen, das in Führungsalltag und Kommunikationspraxis ankommt — nicht in Schulungsordnern verbleibt.
Einzelworkshop (Halbtag oder Tag) · Mehrteiliges Programm über mehrere Monate · Coaching-Serie · Train-the-Trainer-Format.
Vorträge und Keynotes. Persönliche Erfahrung wird mit fundiertem Wissen zu Inklusion, Reintegration und Führung verbunden — klar, glaubwürdig und ohne Pathos.
Formate für Unternehmen, Verbände, Institutionen und Fachtagungen.
Keynote (30 bis 60 Minuten, mit anschliessender Diskussion) · Impulsreferat im Rahmen einer Unternehmens-Veranstaltung · Paneltätigkeit bei Fachtagungen · Interview- und Moderationsformate.
Inklusion wird oft gefordert, selten gemessen. Meine Arbeit verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreter Umsetzung in der Praxis — und macht Wirkung dort sichtbar, wo sie entsteht. Die methodische Signatur stützt sich auf vier Forschungsfelder, die ich konsequent in die operative Praxis übersetze.
Drei Prinzipien strukturieren die Anwendung dieser Forschung in der Praxis. Sie sind nicht neu — aber sie werden in der Praxis regelmässig verletzt: Integrierte Koordination (Wirkung entsteht an den Schnittstellen, nicht in der Einzelintervention). Klare Kommunikation (die teuersten Fehler entstehen durch Missverständnisse, nicht durch fachliche Lücken). Überprüfbare Wirkung (was nicht gemessen wird, kann nicht gesteuert werden).
Zum wissenschaftlichen Fundament →Vier Formen der Zusammenarbeit, in denen ich arbeite. Sie unterscheiden sich in Tiefe und Dauer, nicht in Ernsthaftigkeit — jede beginnt mit einem Erstgespräch und endet, wenn die Arbeit getan ist. Substanz vor Skalierung gilt auch hier.
Ein klar umrissenes strategisches oder konzeptionelles Anliegen. Zwei bis vier Gespräche, dazwischen strukturierte Arbeit an Fragen, Hypothesen, Entscheidungsgrundlagen. Für Geschäftsleitungen, die eine zweite Stimme brauchen — nicht eine zweite Meinung.
Strategieentwicklung, Geschäftsmodellgestaltung oder Kommunikationsrepositionierung als klar umrissenes Projekt. Von der Ausgangsanalyse bis zum durchgerechneten Zielbild. Führung durch mich, Einbindung bestehender Teams, Übergabe an die Umsetzung.
Längerfristige Begleitung von Geschäftsleitungen, Inhaberfamilien oder Boards — als externer Sparringspartner in regelmässigem Rhythmus. Nicht Verwaltungsrat, nicht Berater im klassischen Sinn: eine Stimme, die zwischen Führung und Umsetzung vermittelt und die Substanz prüft.
Strukturierte Einschätzung eines Geschäftsmodells, einer strategischen Option oder eines Investments — für Geschäftsleitungen, Verwaltungsräte oder Family Offices, die vor einer Entscheidung eine zweite, unabhängige Perspektive einholen wollen. Mit schriftlicher Einschätzung.
Meine Inklusionsberatung ruht auf drei Säulen. Die erste ist die Grundlage: Doktorat an der Universität St. Gallen, Institut für Wirtschaftsinformatik, am Competence Center Independent Living. Aus dieser Forschung ist der methodische Rahmen entstanden, mit dem ich heute arbeite — Business Engineering, Geschäftsmodelldenken, Wirkungsmessung.
Die zweite Säule ist die Umsetzung. Fünfzehn Jahre operative Führung in der Schweizer Wohn- und Immobilienwirtschaft, zuletzt als Geschäftsführer der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) mit 100 Mitarbeitenden. Davor Geschäftsführer der bonacasa AG und Mitglied der Geschäftsleitung der bonainvest Holding — der Schweizer Pionier des Service-Wohnens. Aus dieser Führungserfahrung weiss ich, wo Inklusion an Routine, Budgets und Kulturen scheitert. Und als Inhaber der Goldcare Holding kenne ich die Sicht des Unternehmers, der Modelle nicht nur empfiehlt, sondern selbst trägt.
Die dritte Säule ist die Erfahrung. Ende 2024 hat mich das Thema, das ich seit Jahren bearbeitete, von der anderen Seite eingeholt: Pneumokokken-Sepsis, vier Amputationen, ein Jahr Rehabilitation. Seither lebe ich im Rollstuhl. Was als Gestaltungsauftrag vor mir lag, ist jetzt auch Nutzungserfahrung. Die Doppelperspektive — Berater und Betroffener — bringe ich heute ein.
Jedes Mandat beginnt mit einem Erstgespräch — eine Stunde, telefonisch, online oder in Hertenstein. Darin klären wir, worum es wirklich geht, was ich beitragen kann und ob eine Zusammenarbeit für beide Seiten trägt. Vertraulich, unverbindlich, kostenfrei.