25 typische Anwendungsfälle aus den sieben Modulen, sortiert nach den drei Eintrittspunkten. Jeder Fall steht für eine Mandatslage, nicht für ein einzelnes Unternehmen. Die Beispiele zeigen Spannweite und Tiefe der Arbeit.
Inklusion als strategische Stärke. Beispiele aus Mandatsarbeit für Industrieunternehmen, Dienstleister, Verbände und Programme — von Strategie über Audit bis zu Trainings und Keynotes.
Ein Industrieunternehmen mit 600 Mitarbeitenden will Inklusion als Teil der ESG-Strategie verankern. Ausgangslage: einzelne gute Praktiken, aber kein Gesamtbild. Ergebnis: Zielbild 2028, Roadmap mit vier Meilensteinen, drei KPIs, Integration in den Nachhaltigkeitsbericht.
Eine Finanzdienstleisterin positioniert Inclusive Leadership als Führungsleitlinie. Ergebnis: Strategiepapier für die Geschäftsleitung, verbunden mit Modul 06 (Trainings).
Ein Unternehmen mit mehreren Standorten bereitet die Einführung einer konzernweiten Inklusionsstrategie vor. Das Audit liefert die Diagnose, aus der die Strategie entsteht.
Ein Unternehmen hat in einem konkreten Reintegrationsfall Schwächen erkannt. Das Fokus-Audit analysiert Prozesse und Kultur rund um Absenz und Rückkehr.
Eine Fachperson im Maschinenbau ist nach schwerem Unfall teilweise arbeitsunfähig. Der Arbeitgeber will sie halten, sieht aber die komplexen Schnittstellen zwischen Betriebsarzt, SUVA, Therapie, Pensionskasse. Die Begleitung koordiniert die Rückkehr über zwölf Monate.
Ein Unternehmen will für eine wiederkehrende Führungsperson den Arbeitsplatz, die digitalen Werkzeuge und die Arbeitsorganisation abgestimmt anpassen — nicht nur eine Rampe.
Ein Unternehmen finanziert Mitarbeitenden in Reintegration den Besuch einer Erfahrungsgruppe als Teil des betrieblichen Eingliederungsmanagements.
Ein Unternehmen schult alle 80 Führungskräfte über neun Monate in Inclusive Leadership — mit Selbstreflexion, Peergruppen und praktischen Übungen.
Nach einem schwierigen Reintegrationsfall will ein Team explizit lernen, wie die nächste Situation besser laufen kann. Ein Tagesworkshop klärt Prozess und Haltung.
Ein Unternehmen lädt im Rahmen eines Führungskräftetreffens zur Keynote — als Auftakt für eine mehrmonatige Inclusive-Leadership-Initiative.
Ein Wirtschaftsverband veranstaltet eine Fachtagung zu Fachkräftesicherung. Keynote zur Rolle von Inklusion im demografischen Wandel.
Reintegration und Fallkoordination. Beispiele aus Mandatsarbeit für Sozialversicherungen, IV-Stellen, Pensionskassen — von Prozessanalyse über Einzelfälle bis zu Trainings.
Eine Pensionskasse entwickelt ihr internes Disability-Management-Konzept. Ergebnis: Richtlinie, Prozesslandkarte, Schnittstellen zu Arbeitgebern.
Eine IV-Stelle lässt die eigenen Prozesse in der Zusammenarbeit mit Arbeitgebern extern spiegeln — als Grundlage für die interne Weiterentwicklung.
Eine IV-Stelle beauftragt die externe Begleitung für einen festgefahrenen Fall — Versicherter im Rechtsstreit, Arbeitgeber bereits ausgestiegen, Perspektive unklar. Die Aufgabe: tragfähige Reintegrationsperspektive entwickeln oder klare Ausschlussgründe dokumentieren.
Eine IV-Stelle prüft im Rahmen einer Eingliederungsmassnahme, welche Kombination aus baulichen Anpassungen und technischen Hilfsmitteln die Reintegration realistisch macht.
Eine Versicherung finanziert Gruppenplätze als kostengünstige Ergänzung zur individuellen Fallarbeit.
Eine Unfallversicherung schult ihre Fallführenden im Umgang mit Arbeitgebern — Kommunikationstechniken, Gesprächsführung, Deeskalation.
Eine Sozialversicherung lädt zum Führungskräftetreffen — Impuls zur Perspektive von Versicherten und deren Erwartungen an Verfahren.
Begleitung nach Unfall, Krankheit oder Krise. Beispiele aus persönlicher Begleitung — von der Neuordnung von Beziehungen, Rollen und Möglichkeiten über die konkrete Verfahrensunterstützung bei Versicherungen und Behörden, der Vermittlung juristischer Partner bei Auseinandersetzungen bis zu Wohn- und Arbeitsanpassungen.
Eine Kaderkraft im mittleren Management ist nach längerer Erkrankung vor der Rückkehr ins Unternehmen. Mehrere Themen laufen parallel — medizinische Nachversorgung, Pensumsfrage, Rollenanpassung, IV-Verfahren. Die Begleitung bringt Struktur in die nächsten sechs Monate.
Eine berufstätige Frau erleidet einen schweren Unfall. Während die medizinische Versorgung läuft, verändern sich gleichzeitig Rollen in der Familie, in der Partnerschaft, im Freundeskreis. Die Begleitung schafft Raum, das alte Selbst- und Fremdbild neu zu sortieren — und parallel dazu praktische Entscheidungen über Wohnen, Pensum und berufliche Zukunft zu treffen.
Ein Mensch nach Amputation oder schwerer chronischer Erkrankung steht vor der Beantragung von Hilflosenentschädigung. Die Verfahren sind komplex, die Formulare unvertraut, die Begriffe uneindeutig. Die Begleitung strukturiert den Antrag, bereitet die ärztlichen Berichte vor und übernimmt die Korrespondenz — bis zur Verfügung.
Eine Versicherte steht vor einer IV-Abklärung oder einem medizinischen Gutachten. Was wird abgefragt, was zählt, wie bereitet man sich vor — und was tun, wenn das Resultat nicht den Erwartungen entspricht? Die Begleitung bereitet auf das Verfahren vor, ist im Gespräch dabei und hilft bei der Einordnung des Berichts.
Eine Verfügung der IV stellt eine deutlich tiefere Rente in Aussicht als erwartet. Der nächste Schritt ist eine Einsprache, später möglicherweise eine Beschwerde an das kantonale Gericht. Ich übernehme keine juristische Vertretung — aber ich vermittle Anwältinnen und Anwälte, die sich im Sozialversicherungsrecht auskennen und die Lebenssituation der betroffenen Person nicht aus den Augen verlieren. Die Begleitung bleibt parallel: ich strukturiere weiter, der Anwalt arbeitet juristisch.
Ein Mensch nach schwerer Erkrankung benötigt Wohnungsanpassungen und will parallel prüfen, ob und wie Homeoffice in der neuen Situation funktionieren kann.
Menschen, die eine individuelle Begleitung (Modul 03) hinter sich haben, gewinnen in der Gruppe die längerfristige Verankerung — und das Wissen, nicht allein zu sein.
Die methodische Grundlage — Strategie und Analyse, Umsetzung und Begleitung, Transfer und Sichtbarkeit — finden Sie auf der Hauptseite Inklusionsberatung.
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